Ratgeber: Das Fishey-Objektiv

Das sogenannte Fisheye-Objektiv ist ein extremes Weitwinkelobjektiv. Dadurch entstehen aber auch starke Verzerrungen im Bild, weil es gerade Linien krümmt, die nicht exakt durch die Bildmitte laufen. Damit kann man ein Motiv aus extrem kurzem Abstand fotografieren und dennoch viel Umgebung erfassen, zum Beispiel ein Zimmer. Aber alles was nicht in der Mitte des Bildes ist, wird ziemlich klein und verzerrt dargestellt.

Je kürzer die Brennweite, desto stärker werden die auch die Verzzerrungen, das Bild wirkt runder. Man teilt die Fisheyeobjektive, in die noch das komplette Sensorformat ausfüllenden (Vollformat) und solche, die in der Sensormitte einen 180°-Blick auf die Umwelt bieten – wie etwa ein Spiegelbild auf einem glänzenden runden Körper , zum Beispiel auf einer Weihnachtskugel.

Man kann sich an Fisheyebildern aber schnell sattsehen, wenn alles immer gleich krumm aussieht. Außerdem hat man durch den extrem großen Bildwinkel leicht die eigenen Füße oder die Stativbeine mit auf dem Bild. Mit passenden Motiven und dem richtigen Knowhow bieten Fisheyeobjektive aber einen sehr breiten Gestaltungsspielraum. Die gekrümmten Linien kann man mit der passenden Software übrigens später am Rechner wieder aus dem Bild herausrechnen – solange es kein zirkulares Fisheye ist.

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