Was macht man mit Filtern? UV-Filter, ND-Filter, Graufilter, Polarisationsfilter, Verlaufsfilter

Schutzfilter (meist UV Filter)

Meist hat man das Bedürfnis, vor allem hochwertige Objektive, vor Beschädigungen, wie Kratzer, zu schützen. Oft werden hierzu UV-Filter genutzt. Allerdings bedeutet jede weitere Schicht vor der Linse auch eine Beeinträchtigung der Abbildungsqualität. Ihr solltet also darauf achten dementsprechend hochwertige Filter zu verwenden. Es nutzt nichts ein Objektiv im Wert von mehreren hundert Euro mit einem Filter für 10 Euro zu bestücken. Damit wird die Bildqualität mit Sicherheit leiden. Auf der Seite mit meiner Ausrüstung könnt ihr lesen welche UV-Filter ich verwendet habe.

Als eine Alternative zum Aufschrauben eine Schutzfilters kann auch die Gegenlichtblende angesehen werden. Ist diese Aufgesteckt können Finger oder andere Gegenstände kaum die Linse des Objektivs erreichen und somit auch nichts verkratzen oder verschmutzen. Auch wenn dies keinen optimalen Schutz darstellt und gerade beim Verpacken in Fototasche oder Rucksack abgenommen wird, so beeinflusst sie die Bildqualität doch eher noch positiv, indem sie unerwünschtes Streulicht von der Linse fern hält.

Als letztes bleibt natürlich immer noch bei Nichtbenutzung der Kamera unverzüglich den Objektivdeckel wieder aufzusetzen. Auch hierzu findet ihr einen Tipp auf meiner Equipment-Seite, damit der Objektivdeckel nicht verloren geht und immer schnell zur Hand ist.

Graufilter (ND-Filter)

Graufilter oder auch ND-Filter (steht für Neutraldichte)  dienen im Gegensatz zu dem UV-Filter dazu einen speziellen Effekt zu erzielen. Im wesentlichen sind das zwei Effekte PuTTY download Cisco configure , die man mit einem Graufilter erreichen kann. Zunächst einmal verringert der Graufilter den Lichteinfall, also die Menge an Licht, die auf das Objektiv fällt. Um einer Unterbelichtung entgegen zu wirken muss dann selbstverständlich die Belichtungszeit erhöht werden. Je nach Dichte des Graufilters kann das bei einer „normalen“ Aufnahme bei Sonnenlicht zwischen einigen hundertstel Sekunden bis zu mehreren Sekunden bedeuten. So verlängert ein ND-Filter der Größe 1,8 (auch ND64) die Belichtungszeit um den Faktor 64.

Damit lassen sich nun folgende Effekte erreichen:

  • Personen verschwinden, zum Beispiel bei Architekturaufnahmen an belebten touristischen Orten.
  • Wischeffekt –  seidiges Wasser bei Wasserfällen, Fließgewässern und Wellen
  • Durchgezogene Lichtspuren zum Beispiel bei fahrenden Autos

Auch hier gilt das bereits beim UV-Filter erwähnte: Auf ein Gutes Objektiv gehört auch ein guter Filter!

Dichte (ND)
logarithmisch
Dichte (ND) in BelichtungsfaktorDurchlässigkeit der Lichtmenge in ProzentLichtreduktion in Blendstufen
0,3250-1
0,6425-2
0,9812,5-3
1,2166,25-4
1,5323,12-5
1,8641,56-6
21001-6,66
2,42560,4-8
2,75120,2-9
310000,1-10
4100000,012-13
610000000,001-20

Variable Graufilter (ND-Filter)

Darüber hinaus gibt es Filter mit variabler Dichte. Ein variabler Graufilter basiert auf dem Polarisationsprinzip, bei dem die Lichtmenge durch eine feste und eine rotierende Scheibe einstellbar ist. Damit lässt der Filter nur eine gewisse Menge Licht, je nach Einstellung,  zum Bildsensor passieren. Durch das Gegeneinanderverdrehen der beiden Scheiben kann die Lichtmenge einfach variiert werden. Darüber hinaus sind die polarisierten Linsen so aufeinander abgestimmt, dass Randstörungen vermieden werden. Dadurch kommt es zu einer homogenen Abdunklung der kompletten Bildfläche.

Beispiel

Hier habe ich eine Kleine Bildserie erstellt um die Wirkung eines ND-Filters auf einen Wasserfall zu verdeutlichen.

Wasserfall Mollostan
Wasserfall Mollostan ohne ND-Filter
Wasserfall Mollostan
Wasserfall Mollostan mit ND-Filter 1000
Wasserfall Mollostan
Wasserfall Mollostan mit 2 ND-Filter 1000+64
Wasserfall Mollostan
Wasserfall Mollostan mit 2 ND-Filter ohne Blaustich

 

 

 

 

 

 

 

Im ersten Bild ist gut zu erkennen, dass auf Grund der kurzen Belichtungszeit die Wassertropfen schön vereinzelt sind und die Struktur des Wassers klar zu erkennen ist. Im zweiten Bild habe ich dann mit einem ND-Filter von 1000 gearbeitet die Belichtungszeit ist dadurch wesentlich länger (10 Blendenstufen vgl. Tabelle oben) und die Wassertropfen verschwimmen zu einem schönen Rauschen. Allerdings ist auf der Wasseroberfläche im rechten Teil noch schön die Spiegelung des darüber befindlichen Baums zu erkennen. Erhöht man nun die Belichtungszeit weiter, wie im dritten Bild, verschmiert auch die Wasseroberfläche zu einem Grau. Leider mit einem leichten Blaustich, da der weitere 64er ND-Filter (weitere 6 Blendenstufen) etwas blau-stichig ist. Das ist bei ND-Filtern meistens der Fall und lässt sich mit Lightroom am Ende wieder etwas korrigieren, wie das vierte Bild zeigt. Allerdings ist der Baum darüber auch etwas flauer in seinen Farben geworden.

Grauverlaufsfilter

Im Gengensatz zu obigen filtern stellen Grauverlaufsfilter noch einmal eine Besonderheit des Graufilters dar. Hier sorgen Verläufe in der Dichte der Filter für unterschiedliche Lichtmengen. Somit lassen sich Teile im Bild abdunkeln zum Beispiel Wolken an einem sehr hellen Himmel, während der Rest des Bildes stärker belichtet wird.

Polarisationsfilter

Ein sog. Polfilter wird häufig in der Landschaftsfotografie verwendet. Damit werden unerwünschte Reflexionen auf Wasser oder feuchtem Laub reduziert. Der Filter wirkt auf den Kontrast und die Farbsättigung.

Polfilter sind drehbar gelagert. Damit lässt sich die Polarisation des Lichts je nach Drehwinkel des Filters einstellen. Die beste Wirkung kann erzielt werden, wenn die Kamera im 90 Grad Winkel zur Sonne steht.

AF-S DX Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED VR

Das Kitobjektiv
AF-S DX Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED VR

Wie im vorherigen Beitrag beschrieben, hatte ich mich für die Nikon D5300 entschieden. Da es sich in der Regel rentiert zum Kamerabody gleich im Bundle ein Objektiv mit zukaufen habe ich mich für ein eines der drei Kitobjektive entschieden.

  1. Nikon 18-55 mm
  2. Nikon 18-105 mm
  3. Tamron 55-300 mm

Das Standardobjektiv mit 18-55 mm Brennweite ist sicher ausreichend für den Anfang. Das 300 mm war mir persönlich aber zu teuer und deckt auch nicht den Bereich unter 55 mm ab. Daher entschied ich mich für das AF-S DX Nikkor 18-105mm f/3.5-5.6G ED VR  Wie sich bis heute gezeigt hat PuTTY quit command Buy Abiclav (Augmentin) without Prescription , sicher eine gute Wahl für ein Standardreisezoom. Die Lichtempfindlichkeit könnte besser sein, aber die Brennweite deckt dafür viele Einsatzbereiche von fast Weitwinkel bis in den Zoombereich gut ab. Und auch die Abbildungsqualität kann sich sehen lassen, wie ich finde.

Nikon D5300

Meine erste Spiegelreflexkamera

Meine erste ernst zu nehmende Kamera ist die Nikon D5300. Sicher preislich etwas teurer als die Einsteiger-Serie von Nikon mega-pizzeria.com , die 3000er Serie, aber immer noch in der Einsteigerklasse beheimatet. Sie hat einen 24M-Pixel Sensor, der sich auch in teureren Modellen wiederfindet und daher auch eine ganz ordentliche Abbildungsleistung.

Wieso ich mir diese Kamera gekauft habe

Nun, ich hatte bereits einige Kompakte Digitalkameras und zuletzt sogar eine Panasonic die Outdoor und unterwassertauglich war. Für schnelle Schnappschüsse und vor allem im Wanderurlaub und beim Schnorcheln eine gute Wahl. Allerdings juckte es mich in den Fingern wirklich „gute“ Fotos zu machen, mit ordentlichem „Freistellen“, also Bokeh. Daher musste eine neue Kamera mit Optik her. Zur Auswahl stehen hier generell die Systemkameras (Micro-Four-Thirds), die mit APS-C (Crop-Faktor bei Nikon 1,5; bei Canon 1,6) und mit Vollformastsensoren (Kleinbildformat).

Nach meinen ersten Überlegungen tendierte ich zu einer Systemkamera von Olympus. Vor allem weil mir die Kompaktheit und das geringe Gewicht dieser Klasse gefiel. Im Fotoladen meines Vertrauens angekommen, musste ich jedoch einräumen, dass mir die größeren Sensoren von Auflösung, Qualität und nicht zuletzt der Auswahl an Optiken (Objektiven) besser gefiel.

Mit blick auf mein Budget sollte es dann aber lieber eine APS-C und nicht Vollformat Kamera werden. Dafür tendierte ich hierfür etwas mehr auszugeben. Und so landete ich bei der Nikon D5300.

Warum Nikon und nicht Canon

Sicherlich hätte es von Canon auch etwas in ähnlicher Qualität und Preislage gegeben. Letzten Endes haben mich aber dann zwei Dinge überzeugt den einstieg mit der Nikon zu wagen.

Zum einen konnte mir der Verkäufer anhand von Tests und Literatur zeigen puttygen , dass der Sensor der Nikons generell und auch der der D5300 eine wesentlich bessere Dynamik insbesondere in den dunklen Bereichen aufweist. Bei lichtschwachen Objektiven in der Dämmerung oder Nacht ein nicht ganz zu vernachlässigender Vorteil. Aber auch so gefiel mir beim rumprobieren im Laden die Qualität der Nikon besser.

Zum anderen ist gerade bei der Nikon D5300 die Ausstattung und Bedienung bemerkenswert. Neben den, für meine Begriffe, logischer und einfacher aufgebauten Menüstrukturen der Nikons weist die D5300 als einzige Nikon aber auch in Vergleich zu Canon einen eingebauten GPS- Empfänger auch und ein WLAN- Modul. Letzteres funktioniert noch als „richtiges“ WLAN und ist nicht mit dem neuen Schnickschnacklos SnapBridge versehen, das eine normale WLAN Verbindung nicht mehr zulässt. Hier hat sich Nikon leider extrem verschlechtert. Aber SnapBridge ist ein anderes Thema PuTTY download Telnet , das ich hier vielleicht mal beleuchten werde.

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑